Protecting sensitive information in mission-critical environments.

Secure cross-domain data exchange across classifications.

coalition environments and tactical infrastructures.

Schutz sensibler Informationen
in missionskritischen Umgebungen.

Moderne Kriegsführung entscheidet sich durch Daten. Dateninteroperabilität ist das Lebenselixier des modernen Schlachtfelds – die Fähigkeit, die richtigen Informationen in der richtigen Geschwindigkeit an die richtigen Personen zu liefern, über alle Bereiche, Geheimhaltungsstufen und Koalitionsnetzwerke hinweg.

Moderne Verteidigungsoperationen erfordern Daten, die frei über Domänen, Nationen und Klassifizierungen hinweg fließen – und dabei bei jedem Schritt unter souveräner Kontrolle bleiben.

NVD setzt kontrollierte Interoperabilität um: Daten sind für jeden autorisierten Empfänger über jede Domäne oder Klassifizierung hinweg sofort zugänglich, für alle anderen jedoch unsichtbar und unwiderruflich – jederzeit, überall und ohne die Notwendigkeit vertrauenswürdiger Netzwerke.


Entwickelt, um Bedrohungen aus der Perspektive des Angreifers aufzulösen

Von der Bundeswehr als strategisch bedeutsam für Deutschland eingestuft

NVD ist in der Lage, mehr als 80 % der heute relevanten Cyberbedrohungen zu adressieren, wie sie im BSI IT-Grundschutz-Kompendium definiert sind – bestätigt im Rahmen einer zweijährigen, intensiven Evaluierung durch die Bundeswehr.


Validiert in militärischen Live-Übungen

Unter realen Einsatzbedingungen nachgewiesen

NVD wurde in realen Übungen der Bundeswehr und der NATO getestet und validiert und hat dabei seine operative Wirksamkeit in umkämpften und klassifizierten Umgebungen unter Beweis gestellt.


Gewinner der NATO Innovation Challenge 2022

Geschütztes Datenmanagement auf nicht vertrauenswürdigen Komponenten

Ausgewählt durch das NATO Allied Command Transformation (ACT), um eine zentrale Interoperabilitätsherausforderung des Bündnisses zu lösen: den Aufbau einer resilienten und sicheren Dateninfrastruktur über nicht vertrauenswürdige und ungesicherte Netze hinweg.


Basierend auf NATO-Standards – und darüber hinaus

DCS Maturity Level 3

Erfüllt die aktuellen DCS-STANAGs (4774/4778, 5636) und bietet zugleich Lösungen für neue Standards zur DCS-Befähigung von Streaming- und taktischen Daten.


Die operative Herausforderung:
Sicherheit vs. Interoperabilität

Verteidigungssysteme erstrecken sich heute über unterschiedliche Geheimhaltungsstufen, Nationen und technische Domänen. Aktuelle Sicherheitsarchitekturen erzwingen dabei einen Zielkonflikt: Mehr Interoperabilität schwächt die Sicherheit, während stärkere Sicherheitsmaßnahmen den operativen Datenfluss behindern.

Mit zunehmender Vernetzung und steigender Zeitkritikalität von Operationen durchbrechen diese Einschränkungen den operativen Wirkzusammenhang. Gleichzeitig verstärken die heute ergriffenen Maßnahmen zwar die Risikobegrenzung, zementieren jedoch Fragmentierung und verhindern eine sichere, skalierbare Interoperabilität.


Die strategische Richtung:
Data-Centric Security und Zero Trust

Um den Zielkonflikt zwischen Sicherheit und Interoperabilität aufzulösen, bewegen sich Verteidigungsorganisationen auf ein klares Zielbild zu: Sicherheit, die den Daten folgt – nicht der Infrastruktur.

Statt Netzwerke, Systeme oder Standorte zu schützen, werden Schutz und Kontrolle direkt auf die Information selbst angewendet – über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg.

Zero Trust

Review each request
Continuous identity verification


Access Control

Data-Centric Security

End-to-End Encryption
Protection Built Into the Data


Data Security

Zero Trust

Review each request
Continuous identity verification


Access Control

Data-Centric Security

End-to-End Encryption
Protection Built Into the Data


Data Security

Zero Trust stärkt die Zugriffskontrolle. Data-Centric Security (DCS) stärkt den Schutz der Daten selbst.
Gemeinsam definieren beide Ansätze die Richtung moderner Sicherheitsarchitekturen in der Verteidigung.

Die meisten Verteidigungsumgebungen können dieses Modell jedoch bislang nicht vollständig operationalisieren.

  • Zero Trust endet bei Benutzern und Systemen – sobald Zugriff gewährt wird, werden Daten exponiert.
  • Der aktuelle DCS-Reifegrad bietet im Wesentlichen Kennzeichnung und Bindung von Daten, um Datenflüsse zwischen Domänen zu ermöglichen. Weder Verschlüsselung im Ruhezustand oder in Nutzung noch Lebenszyklusschutz sind bislang standardisiert.
  • DCS für taktische oder Streaming-Daten ist bislang nicht definiert.
  • Zentrales Schlüsselmanagement schafft Single Points of Failure.
  • Koalitionsoperationen erfordern souveräne Kontrolle über Verschlüsselung und Widerruf.
  • Degradierte und umkämpfte Umgebungen lassen zentralisierte Architekturen scheitern.

Die meisten Verteidigungsumgebungen können dieses Modell jedoch bislang nicht vollständig operationalisieren.


Von der Strategie zur operativen Fähigkeit:
die NVD Data Layer

Die strategische Richtung definiert das Zielbild: eine geschützte Infrastruktur mit einer logischen Schicht, über die Daten domänen- und klassifizierungsübergreifend nahtlos ausgetauscht werden können. 
Die NVD Data Layer macht dieses Zielbild operativ nutzbar.

Anstatt sich auf vertrauenswürdige Netzwerke, zentrale Key-Server oder Policy-Enforcement-Instanzen zu stützen, verankert NVD den Schutz direkt im Datenobjekt selbst.

Daten sind damit standardmäßig nicht sichtbar.

NVD liefert bereits heute Lösungen für die Fähigkeiten, die für zukünftige DCS-Ausbaustufen erforderlich sind:

  • Datenlebenszyklus-Verschlüsselung
  • Verteiltes Schlüsselmanagement
  • DCS-Fähigkeiten ohne Overhead für taktische Daten und selbst für binäre Datenformate wie Variable Message Format (VMF)
  • Verschlüsselungs- und Sharing-Fähigkeiten für Streaming-Daten wie Video, Audio oder Infrarot
  • Robustheit und Effizienz für den Einsatz auch in DDIL-Umgebungen

NVD kann nur dann rekonstruiert und genutzt werden, wenn die kryptografischen Bedingungen erfüllt sind – unabhängig davon, wo die Daten gespeichert, verarbeitet oder übertragen werden.

Damit verlagert sich Sicherheit von der Kontrolle der Infrastruktur hin zur Kontrolle der Daten.
Wenn Schutz direkt in die Daten eingebettet wird, entsteht eine neue Architekturschicht – zwischen Infrastruktur und Anwendungen.

Diese Schicht:

  • entkoppelt Sicherheit von Netzgrenzen
  • ermöglicht die Bewegung von Daten, ohne sie preiszugeben
  • erhält souveräne Kontrolle über Domänengrenzen hinweg

Das übergeordnete Ziel ist jedoch der operative Mehrwert:
Informationen jeder Art unmittelbar verfügbar zu machen und so die Zeitspanne vom Sensor bis zum Effektor signifikant zu verkürzen.

Dazu gehört auch die Fähigkeit, ein domänenübergreifendes Common Operational Picture (COP) in Echtzeit aufzubauen und dafür sämtliche relevanten Quellen zur Entscheidungsfindung zu nutzen.

Die folgende Darstellung veranschaulicht die NVD Data Layer und die bereits verfügbaren Services für einen nahtlosen Informationsaustausch über Domänen hinweg. Zugleich zeigt sie, dass NVD datenformatagnostisch ist und sämtliche binären Daten effizient schützen kann – von großen Videoströmen über kleine taktische Daten bis hin zu kompletten Applikations-Setups in Containern.


Einsatz der NVD Data Layer in der Verteidigung

Die NVD Data Layer ist kein Stand-alone-System.
Sie bildet ein Sicherheitsfundament, das über missionsspezifische Komponenten ausgerollt wird, um operativen Mehrwert zu schaffen.

Jede Komponente erweitert dasselbe daten-zentrierte Schutzprinzip für unterschiedliche operative Anwendungsfälle.

NVD Tactical Gateway

Ermöglicht einen kontrollierten Datenaustausch über Klassifizierungsebenen hinweg, ohne dass Inhalte während der Übertragung oder im Ruhezustand offengelegt werden.

Entwickelt für
gezielten Einsatz,
uneingeschränkte Kontrolle
und taktische
Einsatzvorteile.

NVD Siteware HQ Plugin

Integriert datenzentrierten Schutz direkt in operative Kommandosysteme, sodass Missionsdaten innerhalb bestehender Arbeitsabläufe sicher bleiben.

Entwickelt für
vertrauensvolle
Zusammenarbeit,
ohne operative

Prozesse zu verändern.

NVD Streamhub

Schützt Live-Datenströme von Sensoren, ISR und operativen Daten und ermöglicht gleichzeitig deren kontrollierte Weiterverteilung über Domänen und Partner hinweg.

Entwickelt für
Einsätze mit hohem Tempo,
die Verbreitung von ISR-Daten
und die Lageerfassung
innerhalb von Koalitionen.

Jeder Use Case operationalisiert dasselbe Prinzip: Sicherheit, eingebettet in die Daten – unabhängig von Infrastruktur, Domäne oder Vertrauensgrenze. Effizienter, flexibler und zugleich kontrollierter Austausch und Einsatz von Informationen.

Und das ist erst der Anfang. Unser Ziel ist es, NVD auf jeden Sensor, jedes Gerät, jedes Fahrzeug und jedes System zu bringen, um den maximalen Wert aus allen verfügbaren Informationsquellen zu erschließen – ohne operatives Risiko.

Andere Use Cases

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